Zinsen gibt es keine, Inflation aber schon. Vermögensprofi Andreas Feldmann erklärt, wie sich Anleger vor dem schleichenden Wertverlust ihres Geldes schützen.

Die Inflation frisst einen beachtlichen Teil des Vermögens auf. Investoren sollten sich gegen diesen Verlust wappnen, zum Beispiel mit inflationsgeschützten Anleihen, rät Andreas Feldmann von der B&K Vermögen GmbH in Köln. "Diese auch Linker genannten Wertpapiere zahlen neben einem fixen Kupon eine variable Komponente, die zum Beispiel an den harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI gekoppelt ist", erklärt der Vermögensprofi. So sollen Anleger vor stärkeren Anstiegen des Preisniveaus geschützt werden.

Die Investition in eine inflationsgeschützte Anleihe lohnt sich für Anleger in der Regel immer dann, wenn die Zinsen am Rentenmarkt gleichbleiben oder sinken und die Mehrheit der Marktteilnehmer zudem mit einem Anziehen der Inflation rechnet. Der Grund: "Bereits die Erwartung steigender Zinsen kann zu einem direkten Kursverlust führen", erklärt Feldmann.

Rentenseite per ETF absichern
Deutsche Anleger gelten als vorsichtig. Das Thema Inflationsausgleich dürfte daher einen Nerv treffen, prognostiziert der Anlageprofi. Im aktuellen Umfeld kann eine Investition zum Beispiel über einen Indexfonds für viele Anleger sinnvoll sein, um die Rentenseite in ihrem Portfolio abzusichern. Der Vermögensverwalter mahnt allerdings zur Vorsicht: "Als Generallösung für alle Zeiten kann diese Anlageklasse nicht gesehen werden", sagt er.

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