Genauso wie Händler im Weihnachtsgeschäft ihr Schaufenster besonders hübsch ausstatten, um Käufer anzulocken, machen es im Prinzip auch die Fondsmanager und Vermögensverwalter mit dem Geld ihrer Kunden. Kurz vor Jahresschluss verkaufen sie die Aktien und Anleihen, deren Kurs sich im laufenden Jahr besonders schlecht entwickelt hat und kaufen dafür Wertpapiere, deren Kurs kräftig zugelegt hat.
Gaukelt diese Strategie dem Kunden also nur etwas vor, oder führt sie auch zum Erfolg? Maik Bolsmann, Geschäftsführer der Kölner B&K Vermögen vertritt die Ansicht, dass Window Dressing tatsächlich etwas bringen kann: „Im großen Stil betrieben kann Window Dressing die Kurse der ohnehin gut gelaufenen Aktien noch höher treiben und die Kurse der schlecht gelaufenen Titel weiter unter Druck bringen“, sagt Bolsmann. Denn viele Geldmanager stürzen sich zum Jahresende auf wenige Aktien, die gut gelaufen sind und auch durch starke Medienpräsenz im Gespräch sind.

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