Der Goldpreis schwankt 2026 stark. Profis verraten, bei welchem Preis sie Gold kaufen würden und welche Fehler Anleger vermeiden sollten. Der Goldpreis hat 2026 bereits eine außergewöhnliche Berg- und Talfahrt hinter sich. Ende Januar kostete eine Feinunze zeitweise fast 5600 US-Dollar, im Juni lag der Preis rund 30 Prozent darunter. Inzwischen hat sich Gold wieder erholt und der aktuelle Preis liegt bei etwa 4400 US-Dollar. Damit stellt sich für Anleger die Frage: Lohnt sich der Einstieg aktuell noch? Die Antworten der von unserer Redaktion befragten Vermögensverwalter fallen bei den konkreten Kursmarken unterschiedlich aus. In einem Punkt herrscht jedoch weitgehend Einigkeit: Auf den perfekten Einstiegskurs zu warten, halten die Experten für die falsche Strategie.
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Auch Christoph Schulz sieht den richtigen Einstiegspunkt differenziert: „Wichtig ist aus meiner Sicht die Frage: Welche Rolle soll Gold im Gesamtportfolio spielen?“ Für einen Anleger mit langfristigem Anlagehorizont könne ein Goldkauf auf dem aktuellen Niveau sinnvoll sein – vor allem, wenn es um Diversifikation und Krisenschutz geht. „Bei einer kurzfristig orientierten Wette auf weiter steigende Preise wäre ich dagegen zurückhaltend“, urteilt der Profi. Seiner Meinung nach wird das Chance-Risiko-Verhältnis bei 4000 US-Dollar je Feinunze deutlich attraktiver.
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Anleger sollten aber beachten: Gold wirft weder Zinsen noch Dividenden ab. Die Rendite hängt allein davon ab, zu welchem Preis Anleger später verkaufen können. Auch starke Kursverluste innerhalb kurzer Zeit sind möglich – die Entwicklung im Jahr 2026 hat das gezeigt. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Frage, ob Gold bei 4000, 4200 oder 4400 Dollar gekauft wird. Anleger sollten vor allem festlegen, welche Funktion das Edelmetall im Gesamtportfolio übernehmen soll und welchen Anteil ihres Vermögens sie dafür einsetzen wollen.
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