Ruhig bleiben trotz politischer Risiken

Politische Börsen haben kurze Beine, heißt es. Aktuell scheinen die Beine jedoch in einem Sumpf aus Machtspielchen, Protektionismus und provokanten Tweets festzustecken. Dort herauszukommen erfordert eine enorme Streckung. Mit der Digitalisierung und Globalisierung ist es selbstverständlich geworden, als Unternehmen stets die gesamte Welt als potenzielle Kundschaft und Handelspartner zu sehen und dementsprechend zu agieren. Eine Studie der Unternehmensberatung PWC aus dem Jahr 2018 zeigt, dass bei den 24 im DAX gelisteten Industriekonzernen über 80 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt werden. Die Automobilindustrie steht vor einer kompletten Neuausrichtung. Deutschlands Vorzeigeindustrie könnte ihre Vormachtstellung verlieren. Technologie und Industriegüter können günstiger in Asien produziert und erworben werden. Arbeitsplätze werden dementsprechend in das […]

weiterlesen

Mit diesen Aktien kommen Sie durch harte Zeiten

Sichere Zinsanlagen wie Tagesgeld werfen weniger ab, als die Inflation auffrisst. Und auch die hoch bewerteten Immobilien haben ihre Tücken. Gefragt sind folglich krisenresistente Börseninvestitionen. Das Investment der Stunde heißt Qualität, Bilanzgesundheit. „Der Fokus liegt bewusst auf Qualitätstiteln, die sich durch ein intaktes und möglichst konjunkturunabhängiges Geschäftsmodell, geringe Verschuldung und gute Profitabilität auszeichnen“, sagt Jan-Patrick Weuthen, Vermögensverwalter bei B&K Vermögen in Köln… …Viele Geldprofis legen daher nicht nur großen Wert auf die Qualität der Bilanz, sondern auch auf die Qualität von Vorstand und Aufsichtsrat. So betont denn auch Jan-Patrick Weuthen, dass die Güte des Managements für ihn ein ganz wichtiger Faktor bei der Aktienauswahl ist. Eine Erfahrung, die er dabei […]

weiterlesen

Bei den Banken geht es oft nach Schema F

… Bevor man auf Immobiliensuche geht, sollte man sich bewusst sein, welche Mittel einem selbst zur Verfügung stehen (angespartes Vermögen, Schenkungen der Eltern etc.), die als Eigenkapital eingesetzt werden können. „Mit einem Finanzierungsexperten kann dann anhand der Einkommensverhältnisse – unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation, Familienplanung, berufliche Entwicklungen – ermittelt werden, wieviel Haus man sich leisten kann“, sagt Ralph Kinnart, Vermögensverwalter B&K Vermögen GmbH (Köln). Wenn diese Parameter geklärt sind, geht man möglichst im gesteckten Rahmen auf Immobiliensuche. Ist ein Objekt gefunden, ist am besten vorab die Entscheidung zu treffen, ob das Haus oder die Wohnung zum Kauf und für die angestrebte Wohn- oder Vermietungssituation geeignet ist, gegebenenfalls unter Hinzunahme eines […]

weiterlesen

Geldentwertung: Was Inflation für Anleger bedeutet

Inflation war lange Jahre kein besonderes Thema für europäische Anleger. Die Kupons für die deutschen fünfjährigen Staatsanleihen lagen in den Jahren nach 2000 bis 2008 bei durchschnittlich knapp vier Prozent jährlich, Unternehmensanleihen entsprechend deutlich darüber, während der Verbraucherpreisindex bei durchschnittlich 2,5 Prozent im Jahr notierte. Daraus ergab sich eine Realverzinsung von 1,5 Prozent bei den deutschen Staatsanleihen, dem Anlagebereich mit einer der besten Emittenten-Bonität. Mit der globalen Finanzkrise und der anschließenden Staatsschuldenkrise in der europäischen Peripherie änderten die Notenbanken ihre Geldpolitik von restriktiv auf expansiv und senkten die Leitzinsen auf Nullzinsniveau. Mit diesem Zinssenkungszyklus fielen die Renditen im Anleihemarkt, im Gegenzug stiegen die Kurse enorm an. Die Inflation fiel ebenfalls […]

weiterlesen

Die unterschätzten Kosten eines eigenen Ferienhauses

Das Heimatland steht ganz oben Es gibt Ferienimmobilien mit Rundumservice und meist befristeter Eigennutzung als Alternative von spezialiserten Anbietern. Aber das ist ein Geschäft mit Tücken, findet Maik Bolsmann, Geschäftsführer bei B&K Vermögen in Köln: „Dies suggeriert dem Interessenten die eierlegende Wollmilchsau. Wir raten dringend, die Eigennutzungsmöglichkeit vor einer Kaufentscheidung mit dem Steuerberater abzustimmen.“ Zumindest in puncto Spekulationssteuer herrscht Klarheit: Eigentümer von selbst genutzten Ferienimmobilien müssen beim Verkauf nach höchstens zehn Jahren keine Steuer auf den Verkaufsgewinn zahlen. Auch wenn die Immobilie nur zeitweilig bewohnt wird, sonst aber für die Vermietung zur Verfügung steht, gilt sie als selbst genutzt, sodass die Steuerfreiheit greift, urteilte der Bundesfinanzhof (IX R37 16) vor […]

weiterlesen

Wie funktionieren ESG-Kriterien bei Fonds?

Andreas Feldmann, Portfoliomanager der B&K Vermögen GmbH in Köln. Wie funktionieren ESG-Kriterien bei Fonds? Am Kapitalmarkt investieren und dabei stets das Thema Nachhaltigkeit im Fokus haben. Immer mehr Investoren achten bei ihren Entscheidungen auf diesen Aspekt. Anhand von digitalen Kommunikationswegen wie zum Beispiel Social Media ist es für jedermann möglich, sich intensiv mit den Hintergründen und Handlungen eines Unternehmens auseinanderzusetzen. Verfehlungen in Bezug auf ethische Grundsätze und Normen werden innerhalb von Sekunden publik. Bedeutung der ESG-Kriterien Der in diesem Zuge spürbare Wandel in der Gesellschaft hin zu bewussterem Handeln und Konsumieren zeigt auch am Kapitalmarkt eine deutliche Verschiebung hin zu nachhaltig gemanagten Investments. Gemessen wird dies häufig über die ESG-Kriterien. […]

weiterlesen

Vermögensverwalter: Taugt das Ferienhaus als Geldanlage?

Ferienimmobilien eignen sich nicht als klassische Geldanlage für die breite Bevölkerung, sagt Ralph Kinnart, Immobilienexperte der B&K Vermögen. Das Risiko eines Totalausfalls sei zu groß. Nur sehr vermögende Anleger sollten Ferienimmobilien erwerben. Und auch nur als exotische Beimischung, wenn sie bereits ausreichende Mittel in Liquidität, Wertpapieren oder Immobilien halten. Dazu rät Ralph Kinnart, Immobilienexperte der B&K Vermögen. Als klassische Geldanlage für die breite Bevölkerung seien ein Häuschen oder eine Wohnung in einem Ferienort definitiv nicht geeignet. Ferienimmobilien würden häufig zur Selbstnutzung angeschafft, mit viel Liebe zum Detail ausgestattet und so erworben, dass sie in relativ kurzer Zeit vom eigentlichen Wohnort aus erreichbar sind, sagt Kinnart. Klassische Ferienhäuser zur Vermietung an […]

weiterlesen

Faktor-Investing ist kein Allheilmittel

In der Rückschau ist Faktor-Investing eine lohnende Idee. Auf lange Sicht ist es aber nicht sinnvoll, passiv auf ein oder zwei Aktienfaktoren zu setzen, sagt Portfoliomanager Jan-Patrick Weuthen. Wer mit Fokus auf Rendite-Faktoren wie Volatilität oder Momentum investiert, kann historisch betrachtet die meisten Indizes schlagen. „Das gemeinsame Ziel der Faktoren ist es, baubedingte Nachteile und Ungleichgewichte zu reduzieren, die die bekannten Indizes häufig aufweisen“, erklärt Jan-Patrick Weuthen, Portfoliomanager bei B&K Vermögen. „Das Problem ist aber, dass diese Faktoren nicht dauerhaft ihre Stärken ausspielen können.“ Auch Faktoren unterliegen gewissen Zyklen. „Faktor-Investing ist somit kein passiver Selbstläufer, wie es in Hochrechnungen gern dargestellt wird“, warnt Weuthen. Anleger sollten Faktoren aktiv je nach […]

weiterlesen

Deutsche Anleger verschenkten im vergangenen Jahr Milliarden

Die Fakten sind weder neu noch überraschend. Im weltweiten Vergleich ist die Einstellung der deutschen Anleger zu Aktien weiterhin sehr risikoavers. Laut der neuesten Statistik des Deutschen Aktieninstituts ist die Anzahl der Aktionäre im Jahr 2017 zwar mit über zwölf Prozent deutlich gestiegen, aber gerade einmal jeder sechste Bundesbürger ist damit direkt oder indirekt in Aktien investiert. Das ist in etwa der Investitionsstand von vor der Finanzkrise. Die beliebtesten Geldanlagen sind nach wie vor Girokonto, Sparbuch, Versicherung und Bausparvertrag. Interessanterweise engagieren sich ausländische Investoren besonders gern in Deutschland. Ein Großteil der mit Aktien unerfahrenen Deutschen betrachtet diese Anlageklasse aber immer noch als kurzfristige Spekulation ohne Substanz. Das Platzen der Dotcom-Blase, […]

weiterlesen

Ausschüttung 2018: Dividende ohne Ende?

Es ist mal wieder soweit. Die jährliche Dividendensaison steht vor der Tür. Wie gewohnt übertrumpfen sich die deutschen Unternehmen von Jahr zu Jahr. Auch 2018 steht für die DAX-Unternehmen mit voraussichtlich über 46 Milliarden Euro ein neuer Ausschüttungsrekord an. Zinsen und DividendenEine Steigerung von neun Prozent gegenüber 2017. Die vier größten Dax-Zahler (Allianz, Daimler, Deutsche Telekom und Siemens) werden dabei knapp 30 Prozent der Gesamtsumme ausmachen. In den letzten Jahren sind diese erfreulichen Ausschüttungen gerade bei Großinvestoren, aber auch bei Privathaushalten ein willkommener Zinsersatz, denn die für Sparer schmerzliche Niedrigzinsphase geht mittlerweile ins neunte Jahr. Marktteilnehmer fragen sich zu Recht, ob diese Ausschüttungsorgien auch zukünftig so weitergehen können. Zur Beantwortung […]

weiterlesen

Forward-Darlehen: Eine Überlegung wert

Viele in der Vergangenheit vereinbarte Baufinanzierungsdarlehen weisen Zinssätze auf, die deutlich höher sind als diejenigen, die heute von den Banken und Sparkassen angeboten werden. Das liegt an der allgemeinen Zinsentwicklung und hätten die Berater und die Kreditnehmer eine allwissende Glaskugel, so hätten sie sich höchstwahrscheinlich für eine kürzere Sollzinsbindung oder gar für eine variable Lösung entschieden. Doch was kann ein Hauseigentümer unternehmen, um von den aktuell vergleichsweise immer noch sehr günstigen Zinssätzen am Kreditmarkt zu profitieren und somit seine Finanzierung zu verbilligen? Die Auflösung eines bestehenden, festgeschriebenen Darlehens innerhalb der ersten zehn Jahre ist in der Regel kostspielig, da die finanzierende Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung bzw. Aufhebungsentgelt in Rechnung stellt, […]

weiterlesen

Zinsanstieg stellt Dividendenstrategien auf den Prüfstand

„Gleichwohl bleibt festzuhalten, dass die europäischen Aktienmärkte von der Wall Street in Mithaftung genommen wurden, obwohl die Europäische Zentralbank frühestens im nächsten Jahr den Leitzins wieder erhöhen dürfte. Aktuell verharrt er noch bei null Prozent. Insofern sollte noch einige Zeit ins Land gehen, bis auch hierzulande die Anleihenrenditen nennenswert anziehen und die Furcht vor steigenden Preisen im Euroraum die Anleger aus dem Aktienmarkt treibt. Bislang zumindest hätten die Zinsen in Europa noch kein attraktives Niveau erreicht“, sagte Jan-Patrick Weuthen, Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH.

weiterlesen

Börsenturbulenzen lassen Betongold glänzen

Seit zwei Monaten geht es an den Börsen wieder abwärts. Der deutsche Aktienleitindex Dax hat seither in der Spitze mehr als 13 Prozent verloren. Da überrascht es nicht, dass vermögende Anleger wieder verstärkt überlegen, Wohnimmobilien als Kapitalanlage zu erwerben. „Vermietete Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser stellen für viele Investoren eine solide Kapitalanlage dar“, sagt Ralph Kinnart, Investmentexperte bei der Kölner Anlageberatungsgesellschaft B&K Vermögen. Allerdings sind die Immobilienpreise seit 2010 massiv gestiegen, weil die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für billige Hypothekenkredite sorgt. zum kompletten Artikel

weiterlesen

Immobilienexperten rufen Ende des Preisbooms aus

Zwar sind die Baugeldzinsen im historischen Vergleich noch immer niedrig. Im Frühjahr 2010, zu Beginn des Immobilienbooms, mussten Investoren dem FMH-Index zufolge im Schnitt noch 4,2 Prozent für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Laufzeit zahlen. Allerdings haben sich seither die Preise für Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser in den sieben größten Ballungszentren Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart zum Teil verdoppelt. Zuletzt sei der Boom am deutschen Wohnimmobilieninvestmentmarkt allein durch die extrem niedrigen Zinsen getrieben worden, sagt Ralph Kinnart, Experte für Immobilienfinanzierungen bei der B&K Vermögen in Köln. „Nur durch die geringen Kreditkosten ließen sich Immobilien zu überhöhten Preisen noch nachhaltig finanzieren.“ zum kompletten Artikel

weiterlesen

Small is beautiful

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Bei der Durchsicht von Privatanleger-Depots kommen klein- und mittelkapitalisierte Nebenwerte nur sehr reduziert zum Einsatz. Neben einer breiteren Streuung bieten Small- und Mid-Cap-Unternehmen aber viele Vorteile. Gründe für die Untergewichtung liegen meist in der geringen Bekanntheit der Werte. Die meisten Anleger können sich ein Bild von Klassikern wie BASF, Nestle, Allianz oder L’Oreal machen. Sie haben aber Schwierigkeiten, sich eine Meinung zu DMG, SAF Holland, DIC Asset oder Vossloh zu bilden. Das ist auch insoweit verständlich, da diese Werte nun einmal nicht so im Fokus stehen, wie die bekannten Large Caps aus Dax, Dow Jones oder Eurostoxx. Small is […]

weiterlesen

Anleger sollten weniger Gefühle zeigen

Ein anderes Extrem sei es, Aktien, die einmal gekauft wurden, im Depot zu halten, obwohl vieles dafür spricht, dass es eine glatte Fehleinschätzung war – das mag sich aber kaum jemand eingestehen. Denn in der Regel neigt man dazu, unbewusst Informationen, die die eigene Entscheidung untermauern, stärker zu gewichten als Hinweise, die für einen Kursverlust sprechen. Negative Informationen werden weitestgehend ausgeblendet. Hinzu kommt: Eine schlechte Phase aussitzen tut weniger weh, als sich durch Abstoßen der Position den Fehler aktiv einzugestehen. „Im schlimmsten Fall kann eine selektive Wahrnehmung dazu führen, dass man seine Verlustposition sogar noch durch weitere Nachkäufe ausweitet, also einer bereits schlechten Anlage gutes Geld noch weiter hinterher wirft“, […]

weiterlesen

Kryptowährung: Exitstrategie Bitcoin

Verbunden mit dem enormen Anstieg der Kryptowährung Bitcoin in den letzten Monaten hat sich in Rekordzeit eine neue vermögende Investorengruppe gebildet, die sich zum größten Teil mit dem für sie neuen Thema der dauerhaften, professionellen Vermögensanlage in der Vergangenheit nicht beschäftigen musste. Während die einen noch überlegen, wie sie in Bitcoin investieren, überlegen andere wie sie am besten rauskommen. Nach der jüngsten, rasanten Wertentwicklung und den immer lauter werdenden Stimmen nach einer überfälligen Korrektur, fragen sich viele neue Bitcoinmillionäre zurecht, wie sie ihren angehäuften Reichtum absichern können. Die Zeichen einer überfälligen, massiven Kurskorrektur bei Bitcoin häufen sich zusehends. Wir stellen klare Anzeichen einer weltweiten Masseneuphorie, die durch alle gängigen Medien […]

weiterlesen

Der Bitcoin ist für Anleger ein heißes Eisen

Der Wert der Digitalwährung Bitcoin ist rasant gestiegen und beflügelt weiter Rendite-Fantasien. Doch Experten warnen: Der Hype kann schnell enden. NEU-ISENBURG. So viel Profit gibt es selten: Wer zu Jahresbeginn 10.000 Euro in Bitcoins investiert hat, konnte seither in der Spitze einen Gewinn von 153.000 Euro erzielen. In nicht einmal zwölf Monaten ist der Kurs der Digitalwährung um atemberaubende 1430 Prozent gestiegen. Doch Experten warnen davor, auf weitere gigantische Wertsteigerungen zu spekulieren. „Die Preisentwicklung des Bitcoins erinnert an die großen Blasen der Wirtschaftsgeschichte“, sagt die Finanzökonomin Isabel Schnabel, eine der fünf deutschen Wirtschaftsweisen. „Der Bitcoin ist ein Betrug“, sagt Jamie Dimon, Vorstandschef der US-Investmentbank JPMorgan Chase. „Niemand weiß, was der […]

weiterlesen

Bitcoin vs Gold

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Das Thema digitale Währungen greift mit zunehmender Dynamik um sich. Heiß diskutiert wird vor allem die mit Abstand größte und älteste Kryptowährung: der Bitcoin. Der Hype um Bitcoin geht ununterbrochen weiter. Im November hat die Kryptowährung ohne konkrete Gründe in kurzer Zeit die 10.000 US-Dollar-Marke geknackt. Die Notierung hat sich damit allein in diesem Jahr verzehnfacht. Die Angst der Investoren, den nächsten Kursanstieg zu verpassen, treibt die Notierung von einem Rekord zum nächsten. Fundamentale Nachrichten hierfür sind Mangelware. Auch die internationalen Zentralbanken beschäftigen sich mit dem Phänomen der Geldschöpfung über private Kryptowährungen. Die Meinungen schwanken zwischen der Herausgabe von […]

weiterlesen

Wie sinnvoll sind Robo Advisor?

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Ein Thema, mit dem sich klassische Vermögensverwalter zunehmend auseinandersetzen müssen, betrifft die sogenannten Robo Advisor, auf Deutsch: Robo Berater. Unter diesem Begriff verbergen sich automatisierte Online-Plattformen, die ihrer Zielgruppe versprechen, günstig und transparent Vermögen ohne menschlichen Eingriff anzulegen und zu verwalten. Also eine Digitalisierung ohne Emotionen. In den USA ist bereits 2008 der erste Robo Advisor gestartet. Laut Branchenexperten lag das weltweit verwaltete Volumen aller Robo Advisor Anfang 2016 bereits bei über 30 Milliarden Dollar. Bis 2020 wird mit Steigerungen auf bis zu 500 Milliarden Dollar gerechnet. Das ist, gemessen am international verwalteten Vermögen, zwar noch überschaubar, die Dynamik […]

weiterlesen

Die Börse bietet viele Optionen

Die Studiengebühren, teure Auslandsaufenthalte oder das Startkapital für die spätere eigene Wohnung – es gibt viele Gründe, warum Eltern gleich nach der Geburt ihrer Kinder beginnen, für diese zu sparen. Meist setzen sie dabei auf das vermeintlich besonders sichere Sparbuch oder auf Prämien-Sparpläne. „Das ist ein Fehler“, meint Jan-Patrick Weuthen, Stratege bei der Anlageberatungsgesellschaft B&K Vermögen in Köln. „Bei der langfristigen Vermögensbildung für die Kinder werden die Anlageprodukte häufig zu vorsichtig gewählt.“ „Von klassischen Sparprodukten ist abzuraten“ Bei Sparbüchern wird das darin angelegte Kapital zurzeit meist nur zwischen 0,01 bis 0,05 Prozent pro Jahr verzinst. Damit liegt der Ertrag weit unter der Inflationsrate von zuletzt 1,8 Prozent. Jahr für Jahr […]

weiterlesen

Jan-Patrick Weuthen: Sparen für die Kinder

„Eine der Fragen, die mir als Vermögensverwalter am häufigsten gestellt werden, betrifft die geeignete Anlage für die Kinder oder Enkel. Die meisten Menschen gehen dabei viel zu vorsichtig vor“, Jan-Patrick Weuthen, Senior Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH. Gerade in Deutschland, wo der Sicherheitsgedanke dominiert, wird die Anlageform für den in der Regel sehr langfristigen Anlagehorizont häufig zu vorsichtig gewählt, um gängige Anlageziele wie Studiengebühren, Auslandsaufenthalte oder sogar Startkapital für die erste eigene Wohnung zu erreichen. Denn bei einer durchschnittlichen Anlagedauer von 18 Jahren wird der Zinseszinseffekt meist deutlich unterschätzt. Bei einer monatlichen Sparrate von 100 Euro über 18 Jahre erwächst aus drei Prozent Zinseszins ein Kapital von rund 28.000 […]

weiterlesen

Sparen für die Kinder – wie geht man vor?

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Eine der Fragen, die mir als Vermögensverwalter am häufigsten gestellt wird, betrifft die geeignete Anlage für die Kinder oder Enkel. Die Meinungen zu diesem Thema gehen bedauerlicherweise weit auseinander. Gerade in Deutschland, wo der Sicherheitsgedanke dominiert, wird die Anlageform für den in der Regel sehr langfristigen Anlagehorizont häufig zu vorsichtig gewählt, um gängige Anlageziele wie Studiengebühren, Auslandsaufenthalte oder sogar das Startkapital für die erste kleine Wohnung zu erreichen. Bei einer durchschnittlichen Anlagedauer von 18 Jahren wird der Zinseszinseffekt meist deutlich unterschätzt. Mit einer monatlichen Sparrate von 100 Euro über 18 Jahre entsteht bei drei Prozent Zinseszins ein Kapital von […]

weiterlesen

Vermögen, vertrauensvoll verwaltet

Ibbenbüren. Seine Armbanduhr, Modell nicht teuer, zeigt halb fünf. Das Interview in der Redaktion unseres Medienhauses ist erledigt, Maik Bolsmann freut sich: „Vielleicht gibt‘s ja noch ein Stückchen Kuchen bei Mama.“ Hoffnung. Und ein Lächeln … Ibbenbüren, nach Hause kommen, Heimat – er mag das. Am Abend ist Geburtstagsparty bei einem Freund. Sonntag fährt er zurück. Nach Köln. In die Domstadt, zu Frau Claudia und Sohn Mattes (8), in sein Haus mittendrin mit 250 m² Garten. Köln, noch eine Heimat. Ein Herzensort, an dem er lebt. Und arbeitet. „Mit dem tollen Anzug kommt man durch die Tür. Aber wenn es aufgesetzt ist, hilft es nicht. Authentisch sein und Integrität sind […]

weiterlesen

Emerging Markets Investments bereichern Altersvorsorge

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Die meisten Privatanleger begegnen dem Thema Emerging Markets bei der Anlage für die Altersvorsorge eher zurückhaltend. Zumeist kann in Anlegerportfolien ein deutlicher Schwerpunkt bei heimischen Anlagen, der sogenannte Home Bias, festgestellt werden. Es ist nachvollziehbar, dass Anleger sich mit Unternehmen aus ihrer Region vermeintlich besser auskennen als mit lateinamerikanischen, afrikanischen oder asiatischen Unternehmen. Langfristig betrachtet besteht allerdings nicht nur die Gefahr, aus Diversifikationssicht die Assets nicht optimal gestreut zu haben, sondern auch wichtige globale Veränderungen nicht ausreichend abzubilden bzw. ganz zu verschlafen. Die bekannten entwickelten Märkte verfügen heutzutage größtenteils über enorme Staatsverschuldungen. Die langanhaltende sehr expansive Geldpolitik von amerikanischer, […]

weiterlesen

Nachranganleihen: Chancen und Risiken im Niedrigzinsumfeld

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Das Aufspüren einer attraktiven Realrendite im Niedrigzinsumfeld treibt Bondinvestoren mittlerweile den Angstschweiß auf die Stirn. Bei der Suche nach höher rentierlichen Anlageklassen rücken zwangsläufig Nachranganleihen ins Blickfeld der Anleger. Zunächst sollte geklärt werden, was sich eigentlich hinter Nachrangtiteln verbirgt. Bei einer Nachranganleihe ist das Gläubigerrecht nachrangig eingeräumt. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten werden alle anderen Gläubiger vor den Nachrangigen bedient. Im Zweifelsfall kann die Konkursmasse dann zur Bedienung der nachrangigen Schulden nicht mehr ausreichen. Somit erkaufen Anleger sich mit den meist deutlich besser verzinsten Nachrangpapieren auch ein wesentlich höheres Emittentenrisiko. Gute Bonität ist also obligatorisch. Ein weiterer wichtiger […]

weiterlesen

Lohnt sich aktives Management noch?

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Über die Frage, ob aktives oder passives Management zu bevorzugen sei, scheiden sich seit Jahren die Geister. Vorweg genommen muss man attestieren, dass es nicht die eine korrekte Antwort auf diese Frage gibt. Hierfür müssen Anleger schon tiefer in die Materie einsteigen. Fakt ist, dass das passive Indexmanagement über Exchange Traded Funds (ETF) in den vergangenen Jahren vornehmlich von institutionellen und professionellen Anlegern regen Zulauf zulasten der aktiv gemanagten Investmentfonds erhielt. Jan-Patrick Weuthen BK Vermögen: Hier wurden enorme Summen aus aktiven Fonds umgeschichtet. Der Großteil der Vermögen wird aber weiterhin aktiv verwaltet. Es gilt also zunächst, bei den Vor- […]

weiterlesen

Aus der Bahn geraten – gelten die alten Korrelationen noch?

Autor: Jan-Patrick Weuthen, Senior-Portfoliomanager bei der B&K Vermögen GmbH in Köln. Früher gab es ein paar Weisheiten über das Verhalten der einzelnen Assetklassen. Verlor die eine, gewann die andere. Vermögensverwalter haben das ausgenutzt, um das Verlustpotenzial im Wege der Diversifikation zu begrenzen. In den letzten großen Finanzkrisen schienen einige dieser Zusammenhänge plötzlich außer Kraft. Worauf können sich Anleger heute eigentlich noch verlassen? Jan-Patrick Weuthen, BK Vermögen: Tatsächlich war in den zurückliegenden Jahren einiges zu beobachten, was eine Überarbeitung der Diversifikationsaspekte bei der Vermögensanlage nötig machen könnte. In den letzten Jahrzehnten kam der Diversifikation bei der Zusammenstellung von risikooptimierten Wertpapierportfolien große Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang fällt zumeist das Wort „Korrelation“ […]

weiterlesen

SZ Geldwerkstatt: Warten auf den Crash

Vernünftig ist es deshalb, langfristig anzulegen, sein Vermögen klug auf verschiedene Anlageklassen aufzuteilen und dauerhaft investiert zu bleiben. „Die Bedeutung des Markttimings nimmt mit zunehmendem Zeithorizont immer weiter ab“, sagt Jan-Patrick Weuthen, Portfoliomanager bei B&K Vermögen in Köln. Über Zeiträume von zehn Jahren und mehr lassen sich realistische Renditen am Aktienmarkt abschätzen. Bleiben sie dabei und investieren regelmäßig einen kleinen Teil ihres Vermögens per Sparplan, gehen Anleger sicher, dass sie die guten Tage nicht verpassen – und müssen nicht krampfhaft versuchen, die schlechten zu vermeiden. Indes lohnt es sich, Marktphasen einschätzen zu lernen. Ein wenig Bargeld vorzuhalten, um nach einem Krach am Aktienmarkt eine Zeit lang mehr zu investieren, kann […]

weiterlesen

Ausgeliefert: Logistik-Unternehmen wie die Deutsche Post versprechen hohe Renditen.

„So risikolos für Anleger wie sie auf den ersten Blick wirkt, ist die Branche allerdings nicht. Denn die Papiere von Logistikern sind nicht sonderlich beständig, sie „können teils erheblich schwanken“, wie Jan-Patrick Weuthen vom Kölner Geldverwalter B&K Vermögen warnt. Der Grund: Das Wohl und Wehe der Unternehmen hängt überproportional stark von der Konjunktur ab. Wenn die Wirtschaft – wie derzeit – wächst, profitieren Konzerne wie die Post, weil sie immer mehr Waren transportieren dürfen. Schwächelt die Wirtschaft dagegen, bemerken Logistiker das mit als erste, ihnen drohen dann schnell Probleme, weil weniger verschickt wird. Die Post-Aktie beispielsweise ist nach der Finanz- und Wirtschaftskrise überdurchschnittlich stark gefallen: Zwischen Frühjahr 2007 und März […]

weiterlesen

Menü
×
Menü